Moskau 2007

Mittwoch, 30. Mai 2007

Nikolai Alekseev wieder frei

Der Organisator der Moscow Pride, Nikolai Alekseev wurde nach starkem internationalem Druck wieder freigelassen. Das Gericht machte von der Möglichkeit, ihn weitere 15 Tage ohne Anklage festzuhalten nicht Gebrauch und setzte einen neuen Verhandlungstermin am 9. Juni fest.

Presseartikel auf www.gruene.at
http://www.gruene.at/lesbischwul_trans/artikel/lesen/16573/

Montag, 28. Mai 2007

Die Welt darf nicht einverstanden sein mit Russlands Vorgehen

Mair ruft aus Moskau zu Protesten gegen Haft fuer Gaypride-Organisator auf


"Russland tritt die Menschenrechte mit Fuessen" ist der offen schwule GRUENE Innsbrucker Gemeinderat Gebi Mair entsetzt. Er hatte in den vergangenen Tagen an der Moscowpride 07 teilgenommen.

"Am Samstag konnten wir noch unter grossem Sicherheitsaufwand eine Konferenz zum Thema Menschenrechte fuer Lesben und Schwule in Russland durchfuehren. Sowohl von den russischen wie auch von den internationalen RednerInnen wurde dabei stets betont, dass der Kampf fuer Lesben und Schwule nur ein kleiner Teil eines groesseren Kampfes fuer mehr Freiheit in Russland ist" so Mair.

Am Sonntag sollte urspruenglich eine Demonstration stattfinden. Diese war jedoch vom Moskauer Buergermeister Yuri Lushkov verboten worden. "Deshalb entschieden wir, dass wir lediglich eine Petition an den Buergermeister uebergeben wollten, in der das Recht auf Versammlungsfreiheit gefordert wurde." Die Petition war von etwa 60 Mitgliedern des europaeischen Parlaments unterzeichnet worden, wie Mair erklaert.

"Als wir uns vor dem Sitz des Buergermeisters trafen, schritt die Polizei jedoch sofort ein. Der deutsche Gruene Bundestagsabgeordnete Volker Beck wurde sofort gezielt verhaftet, ebenso der Organisator der Moscow Pride, Nikolai Alekseev. Als der italienische EU-Abgeordnete Marco Cappato das Wort ergriff, wurde er ebenfalls festgenommen. Waehrenddessen kam es immer wieder zu gewalttaetigen Uebergriffen von Nationalisten gegen die TeilnehmerInnen der Moscow Pride, gegen die die Polizei nicht einschritt." Insgesamt wurden etwa 20 TeilnehmerInnen der Moscow Pride verhaftet. Die italienische transsexuelle Abgeordnete Vladimir Luxuria und die niederlaendische Abgeordnete Sofie In't Veldt entgingen nur durch den Einsatz des Managers der russischen Band "t.a.t.u.", die auch an der Konferenz teilgenommen hatten, der Verhaftung. Die beiden oesterreichischen Teilnehmer Gebi Mair und Kurt Krickler (HOSI Wien) brachten sich mit Hilfe des ORF-Kamerateams in Sicherheit.

"Nikolai Alekseev ist immer noch in Haft und es ist unklar, was passieren wird. Angeblich wird er wegen 'aggressiven Verhaltens gegenueber dem Staat' angeklagt. Deshalb ist der Protest weiterhin wichtig. Die Anwesenheit internationalen Publikums hat noch mehr Gewalt verhindert. Und jetzt muss sie verhindern, dass Nikolai Alekseev etwas zustoesst." Mair fordert deshalb auf, Protestbriefe an die russische Botschaft oder den Moskauer Buergermeister zu schicken. "Die Welt darf nicht einverstanden sein, was in Russland passiert" schliesst Mair.

E-Mail Yuri Lushkov, Buergermeister von Moskau:
mayor@mos.ru

E-Mail Russische Botschaft in Wien:
rusemb@chello.at

Weitere Informationen:
http://www.moscowpride.ru
http://www.gayrussia.ru

Sonntag, 27. Mai 2007

Demonstration von Polizei gewaltsam unterbunden

Am Sonntag versuchten wir, dem Moskauer Bürgermeister Juri Lushkov eine Resolution für das Versammlungsrecht zu übergeben.

Vladimir Luxuria, Sophie IntVeldt und Marco Cappato auf der Moscow Pride 2007.

Vladimir Luxuria (transsexuelle italienische Parlamentsabgeordnete), Sophie Int'Veldt (niederländische EU-Abgeordnete) und Marco Cappato (italienischer EU-Abgeordneter) erklären den Medien, welches Recht die Moscow Pride einfordert.

Marco Cappato wird auf der Moscow Pride 2007 verhaftet.

Der italienische EU-Abgeordnete Marco Cappato wurde von der Polizei "OMON" sofort im Anschluss verhaftet.

Überblick über einen Teil der Moscow Pride 2007.

Überblick über einen Teil der Moscow Pride 2007.

Das Corpus Delicti: Eine Regenbogenfahne auf der Moscow Pride 2007.

Samstag, 26. Mai 2007

Konferenz zur Moscow Pride 2007

Kurt Krickler, Vladimir Luxuria und Gebi Mair auf der Konferenz zur Moscow Pride 2007.

Kurt Krickler (HOSI Wien), Vladimir Luxuria (transexuelle italienische Parlamentsabgeordnete) und Gebi Mair (Grüne) bei der Konferenz zur Moscow Pride 2007. Alle TeilnehmerInnen betonten, dass der Kampf für die Rechte von Lesben und Schwulen in Russland im Zusammenhang mit dem Kampf für alle Menschenrechte und gegen Xenophobie steht und nicht allein stehen darf.

Mittwoch, 23. Mai 2007

Einstimmung auf Moskau

Bald geht es auf nach Moskau zur dortigen Moscow Pride 07, die zum zweiten Mal nach 2006 stattfinden. Nach aktuellem Stand ist die Parade untersagt, inzwischen hat sich jedoch auch schon ein russischer Politiker gefunden, der sich für die Moscow Pride ausspricht, und zwar mit der Begründung, wenn Russland diese verhindere, dann bekämen russische Politiker Schwierigkeiten, in den Westen zu reisen.

Informationen jedenfalls hier:
http://www.moscowpride.ru
http://www.gayrussia.ru

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