Tourismus

Freitag, 7. März 2008

Ein Werbetopf mit sieben Siegeln

Der ÖVP-Landtagsabgeordnete und Touristiker Rudi Federspiel steht hart in der Kritik, weil er Geld aus dem städtischen Casino-Werbefonds erhielt.

Hier ein Artikel im ECHO Tirol dazu:

http://www.echo-online.at/echo/tirol/politik.php?we_objectID=3915

Wir versuchen derzeit im Innsbrucker Gemeinderat, Klarheit darüber zu bekommen, was tatsächlich mit dem Geld passiert ist. Die Bürgermeisterin setzt derzeit noch alle Tricks ein, um zu verhindern dass wir klare Auskunft bekommen (so schickte sie einen völlig uninformierten Beamten in den Kontrollausschuss, der sich mit dem Thema befasste und verweigerte in einer Gemeinderats-Anfrage einfach die Hälfte der Antworten), aber wir werden nicht locker lassen...

Freitag, 3. August 2007

Grünschnabel radelt mit altem Tourismus-Herren

Vor einigen Tagen hat der Tourismusmonitor Austria der Wirtschaftskammer veröffentlicht, dass bereits 9 von 10 TouristInnen in Österreich über 50 Jahre alt sind. Im Städtetourismus sei das Durchschnittsalter bereits 53 Jahre.

Ich habe das zum Anlass genommen, auf meinen Antrag für ein Konzept zum Jugendtourismus in Innsbruck hinzuweisen:

http://innsbruck.gruene.at/antraegeanfragen/artikel/lesen/17231/

Der Innsbrucker Hotelier Gustl Penz hat mich daraufhin einen Grünschnabel genannt und eingeladen, mir mit ihm gemeinsam ein Bild darüber zu machen, was in Innsbruck für junge TouristInnen getan wird. Die Einladung habe ich natürlich angenommen und ihm vorgeschlagen, mit dem Budget junger Menschen zu schauen, was uns Innsbruck so bietet. Nächste Woche werden wir diese Tour dann machen.

ÖVP-Gemeinderat Andreas Wanker, der auch Geschäftsführer einer Jugendherberge in Innsbruck ist, hat sich gegen meine Forderung einer zentrumsnahen Jugendherberge ausgesprochen. Kein Wunder, vom Geschäftsführer einer jener Jugendherbergen, die weit ab vom Schuss liegen.

In Wankers Jugendherberge gibt es Frühstück von 7-9, ab 22 Uhr ist Nachtruhe. Das ist genau die Form von Jugendherberge, wo Spaß verboten ist. Ich will aber ein Hostel, wo man Spaß haben darf.

Wanker weist auch darauf hin, dass sowieso viele Studierendenheime im Sommer Jugendherbergen wären. Ob es eine besonders gute Idee ist, Studierende im Sommer aus der Stadt zu vertreiben, indem man ihnen ihre Unterkünfte nimmt?

Donnerstag, 22. März 2007

Das Grüne Pickerl gegen schlechtes Klo-Gewissen

Gemeinsam mit Sonja Pitscheider habe ich das Grüne Klopickerl vorgestellt, das Lokale kennzeichnet, in denen man gratis die Toilette benützen kann...

Die NEUE, 21.3.2007, Seite 11
http://www.dieneue.at/epaper/epaper.htm?ausgabe=2007-03-21

Die Grünen GemeinderätInnen Sonja Pitscheider und Gebi Mair präsentieren das Pickerl gegen schlechtes Klo-Gewissen.

Dazu gibt es auch eine Presseaussendung von uns:

Innsbruck, 20.3.2007


„Die kleinen Freundlichkeiten machen Gäste zufrieden“
GRÜNE setzen Initiative gegen schlechtes Klo-Gewissen


„Was ist das erste, das TouristInnen suchen wenn sie in einer Stadt ankommen?“ war die Frage der Innsbrucker GRÜNEN. „Und was muss passieren, damit man kein schlechtes Gewissen hat, wenn man zuallererst einfach einmal aufs Klo muss?“

Die Stadt Innsbruck hat mit 120 Gastronomiebetrieben in der Innsbrucker Innenstadt einen Vertrag abgeschlossen, dass PassantInnen dort gratis die Toilette benutzen können. „Das Problem ist, dass niemand davon weiß, und dass man immer ein schlechtes Gewissen hat, wenn man in der Stadt aufs Klo muss
aber nichts konsumieren will“ erklärt der Tourismussprecher der Innsbrucker GRÜNEN, Gemeinderat Gebi Mair. „Ich bin aber überzeugt, dass Gastronomiebetriebe hier mit Freundlichkeit und Service punkten könnten und für die Stadt insgesamt und auch für sich selbst mittelfristig Gewinn bringen.“

Die GRÜNEN haben nun Aufkleber entworfen, die Gastronomiebetriebe an den Türen anbringen können, und die signalisieren, dass hier nichts konsumiert werden muss, um eine Toilette zu besuchen. „Die Schwierigkeit war, ein neues Symbol im öffentlichen Raum einzuführen. Dieses Symbol soll auch erkannt werden, wenn man die Aufschrift nicht lesen kann“ erklärt die GRÜNE Gemeinderätin Sonja Pitscheider. „Wir haben ein Toiletten-Symbol mutiert und übergroße lächelnde Köpfe draufgesetzt. In Verbindung mit einem Vorrangsymbol und der Farbe Grün signalisiert es, dass man hier gratis die Toilette besuchen kann. Die Aufschrift ‚Innsbruck’s friendly bars and restaurants’ signalisiert die Stoßrichtung dieser Initiative. Die Betriebe sollen die Aufkleber freiwillig anbringen, als Zeichen ihrer Gastfreundschaft.“

Die GRÜNEN nehmen nun Kontakt zu Tourismusverbänden und Gemeinden auf, um die Idee breit zu vermarkten. „Was uns so fasziniert an der Idee ist, dass sie für TouristInnen wie für Einheimische gleichermaßen interessant ist“, erklärt Gebi Mair. „Gerade kleine Initiativen wie diese machen Gäste zufrieden und schaffen für Gäste wie Einheimische ein besseres Klima. Hier liegt noch viel Potential mit mindestens ebenso viel Wirkung wie es so manches Großprojekt hat.“

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