Sport

Donnerstag, 8. November 2007

Faninitiative zu FC Wacker-Generalversammlung

Stellungnahme der Faninitiative Innsbruck
zur Generalversammlung des FC Wacker Innsbruck

„Hey Madl – Hey Ötzi“- Pulitzer-Preis für den Sportchefredakteur der TT und Neue Zeitung!

Die Moser Holding mit ihren Tageszeitungen TT und Neue Zeitung zeichnete sich in den letzten Monaten besonders durch ihre ausgewogene und objektive (sic!) Berichterstattung rund um die
sportpolitische Situation des FC Wacker Innsbruck aus.

Journalistische Ansprüche rückten immer weiter ins Abseits. Durch gezielt lancierte Beiträge unter der strengen Regentschaft von
Chefredakteur und treuem ÖVP-Parteisoldat Frank Staud wurde regionalchauvinistischeZeitungspolitik betrieben, wie sie wohl nur in den Seil(bahn)schaften und Netzwerken Tirols möglich ist. Gipfelpunkt dieser beachtlichen intellektuellen Anstrengungen ist, Kartnig Busenfreund und eigentlich Sturm Graz Fan Gerhard Friedle, besser bekannt als DJ Ötzi, aus der Versenkung zu holen. Medialer „Gesinnungskollege“ und jetzt wohl offensichtlich Wacker-Fan DJ Ötzi wird uns im Falle einer Zustimmung zur Satzungsänderung auch nicht verschonen und die Fans des FC Wacker mit einer Gesangsprobe belohnen.

Danke, Danke Herr Madl, damit sind wir jetzt restlos überzeugt und alles wird gut und wir werden Meister. Mit welcher Arroganz hier die Wacker-Mitglieder abgekanzelt werden und ihnen von Seiten der Moser Holding wohl das maximale Niveau eines regelmäßigen Zeltfest-Besuchers zugestanden wird, ist bezeichnend für die mediale Landschaft Tirols.

Für diese journalistische Glanzleistung, davon sind wir jetzt schon überzeugt, hat Herr Madl beste Chancen, den nächsten Pulitzer Preis einzusacken. Warum nicht gleich so?

Jetzt haben wir die etwas übereilte Generalversammlung am 09 November 2007. Vorausgegangen war eine über Monate dauernde, unappetitliche Vorführung des Wacker-Obmanns Gerhard Stocker.
Ignoranz, seltsames Demokratieverständnis und die daraus resultierende Installierung eines FC Tirol II (Sportlicher Erfolg koste es was wolle) wären der Wunsch einiger weniger gewesen.
Gerhard Stocker musste in den vergangenen Monaten viel über sich ergehen lassen, doch immer´war und ist er auch Garant für die Weiterentwicklung eines demokratischen Mitgliedervereins und
das mussten letztendlich auch die Proponenten eines Rückschritts in die Vergangenheit anerkennen.

Beirat grundsätzlich positiv zu bewerten

Herausgekommen ist eine Satzungsänderung mit der Installierung eines Wirtschaftsbeirates, der sich aus Vertretern der größten Sponsoren des Vereins zusammensetzt. So wie wir diesen Beirat
verstehen, wird er eine Art Controllingfunktion innehaben. Nach Rücksprache mit unserem Anwalt sind wir auch überzeugt, dass der Mitgliederverein in keinster Weise gefährdet ist. Der Souverän
bleibt die Mitgliederversammlung und daran ändert auch der neu installierte Beirat nichts.

Sollte der zukünftige Beirat seine Verantwortung tatsächlich ernst nehmen, so besteht die Chance, abgesehen von finanziellen Zuschüssen, grundlegende Verbesserungen im Umfeld des Vereins zu
erreichen und somit die wirtschaftliche und sportliche Grundlage des FC Wacker Innsbruck maßgeblich zu fördern, z.B. durch:

• Unterstützung für die Schaffung besserer Rahmenbedingungen für den Verein im Stadion, um erstmals die Rentabilität des Spielbetriebs einigermaßen zu gewährleisten
• Den fan-gerechten Rückbau des Stadions nach der EM – 10.000 Unterschriften aus einer Unterschriftensammlung dafür gibt es ja bereits – hier kann auch der politisch-besetzte Beirat mithelfen, diese Forderungen umzusetzen.
• Längerfristig – die Realisierung eines Trainingsgeländes für den FC Wacker Innsbruck mit dem Ziel einer innovativen Nachwuchsförderung.

Tatsache bleibt aber auch, dass es zu dieser Satzungsänderung keinen Alternativvorschlag gibt und auch keine andere brauchbare Option. Eine Zustimmung unter diesen Umständen macht uns zwar
auch nicht glücklich, ist aber der einzig gangbare Weg, um den FC Wacker Innsbruck aus der finanziellen Krise zu helfen und den Fortbestand des Vereins für die nächsten Jahre, unabhängig
von der Ligazugehörigkeit zu sichern.

Es liegt am Beirat zu beweisen, ob dieser die Unterstützung für den Verein auch ernst meint. Der FC Wacker Innsbruck hat neben seiner wirtschaftlichen Überlebensfähigkeit auch gesellschaftspolitische Aufgaben zu erfüllen und das muss auch in Zukunft mit dem Beirat ein beiderseitiger Lernprozeß sein.

Entscheidend ist - Name und Wappen bleiben, wie vertraglich vereinbart, unverändert und unangetastet. Die Mitgliederversammlung bleibt auch weiterhin der demokratische Souverän, dem auch der Beirat verpflichtet ist. Daher unterstützt die Faninitiative Innsbruck Gerhard Stocker und
sieht der kommenden Satzungsänderung gelassen entgegen.
Innsbruck, 08. November 2007

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