Fritz Gurgiser zum Beispiel. Und zwar ganz dringend. Eine "Nullohnrunde" für ArbeitnehmerInnen zu fordern, wie Gurgiser das in der Tiroler Tageszeitung getan hat ist nämlich besonders hilfreich. In Zeiten wo die Inflation wieder steigt und die Gewerkschaften daran arbeiten, die Löhne zumindest mit der Inflation steigen zu lassen, ist so eine Forderung natürlich super.
In Österreich sind in den vergangenen Jahren die Reallöhne gesunken statt gestiegen. Das heißt, die Menschen konnten sich für ihr Geld tatsächlich - und nicht nur gefühlt - weniger leisten. Manche Ausgabenposten sind noch deutlich über der durchschnittlichen Inflation gestiegen, beispielsweise die Wohnkosten. Überhaupt ist die Inflation bei den notwendigen Ausgaben deutlich höher gestiegen als in vielen anderen Bereichen.
Wer so einen ArbeitnehmerInnenvertreter hat (Gurgiser ist bei der schwarzen FCG) braucht die ArbeitgeberInnen nicht zu fürchten...
Das selbe wie jeden Abend, Pinky. Wir versuchen die Weltherrschaft an uns zu reißen!
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Nach Beratungen mit seiner Familie und einem einstimmigen Votum des BFT hat sich Fritz Dinkhauser zur Kandidatur bei der Nationalratswahl entschlossen. Na dann.
Mag. Karin Hakl, ÖVP-Abgeordnete, meint: „Ich bin eine kluge und hübsche Frau. Es gibt aus demokratiepolitischen Gründen so viele Argumente, warum Politiker aus meiner Sicht wesentlich mehr verdienen müssten. Unser Einkommen klingt netto immer so viel. Aber niemand kann sich vorstellen, was brutto übrig bleibt." (Richtig müsste es heißen: „was netto übrig bleibt").
Aus: Die Ganze Woche, 25.6.2008
Wer sich nicht vom Titel des Kommentars abschrecken lässt, hat mit diesem Diskussionsbeitrag von Joe Aigner sicher eine große Freude.
Mein Lieblingssatz jedenfalls:
Aber das Elternhaus ist bei halbwegs gesunder Entwicklung ja auch dazu da, zurückgelassen zu werden - gerade für Bildungsbürgerkinder, denen in privilegierter Weise die Chance der Ablösung gegeben ist, sich kritisch mit der Welt auseinanderzusetzen, sich über Veränderungsmöglichkeiten zu informieren usw. Und ob's dann noch "ganz normal" ist, mit den Schwarzen gemeinsame Sache zu machen?
http://derstandard.at/?id=1216325119734
Die Grünalternative Jugend Tirol lädt zur Sommer-Filmreihe.
23.7., 19 Uhr
6.8., 19 Uhr
Jeweils im Grünen Büro, Museumstraße 11. Es gibt ein kurzes Referat und einen spannenden Film. Herzliche Einladung!
Für die Nationalratswahl am 28.9. suchen wir in Innsbruck WahlbeisitzerInnen. Du möchtest in einem Wahllokal Stimmzettel ausgeben, anschließend auszählen und dafür auch eine kleine finanzielle Entschädigung von der Stadt bekommen? Und du möchtest verhindern, dass die FPÖ WahlbeisitzerInnen nominieren kann (was nämlich passiert, wenn wir nicht ausreichend viele besetzen)? Dann melde dich bis 8.8. unter innsbruck@gruene.at oder 0512 5360 1330. Herzlichen Dank!
Der ÖVP-Landtagsabgeordnete Konrad Plautz steht nach eigenen Angaben in einem Radiosender "nicht so auf Negermusik." Konfrontiert mit seiner Aussage erklärte er, eben nicht so "Tschi-Bumm."
http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/397973/index.do
http://derstandard.at/Text/?id=3412179
Den Ausdruck kenne ich aus anderen Zusammenhängen, nämlich als in der NS-Zeit verschiedene Jugendbewegungen verboten wurden, weil sie "Negermusik" hören würden, darunter die Schlurfs oder die Swing-Jugend. Am erstaunlichsten ist aber doch Plautz' Reaktion, als er mit seiner rassistischen Aussage konfrontiert wurde: Er habe sogar als Schiedsrichter einmal einen rassistischen Spieler vom Platz geschickt. Ja und? War das die Frage?
Die Datenschutzkommission hat heute festgestellt, dass Videoüberwachung in Schulgebäuden ungesetzlich ist. Das ist eine wichtige Feststellung, weil das bedeutet dass bestehende Videoüberwachungen auf jeden Fall illegal sind: Entweder wurden sie nicht bei der Datenschutzkommission gemeldet, dann sind sie illegal, und falls sie bei der Datenschutzkommission gemeldet werden, dann gibt es dafür keine Genehmigung.
Bestehende Videoüberwachungen in Schulgebäuden sind damit ungesetzlich und müssen abmontiert werden. Das gilt beispielsweise für die Überwachungsanlage in der Innsbrucker Villa Blanka, aber auch in anderen Schulen falls dort innerhalb des Gebäudes überwacht wird.
Wer Videoüberwachungen in seiner/ihrer Schule entdeckt, bitte melden!